SEO-Mythen: Diese 6 Irrtümer der Suchmaschinenoptimierung solltet ihr vermeiden

SEO-Mythen: Diese Irrtümer der Suchmaschinenoptimierung solltet ihr vermeiden.

Hartnäckige SEO-Mythen sorgen nach wie vor für Halbwahrheiten und Irrtümer im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Doch die eigene Seite muss nicht immer auf “Platz 1” landen: 6 SEO-Mythen, die ihr unbedingt vermeiden solltet.

Wer erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung betreibt, kann weit oben in den Ergebnissen der einschlägigen Suchmaschinen landen – und damit viel Geld verdienen. Grade deswegen halten sich viele hartnäckige SEO-Mythen von Dienstleistern, die euch den heiligen Gral versprechen. Doch wer seine eigene Seite selbst optimieren will, sollte auf derartige Mythen nicht reinfallen.

Die größten SEO-Mythen: “Meine Seite muss immer auf Platz 1 ranken!”

„Meine Webseite muss auf dem ersten Platz landen“, lautet die Annahme vieler Seitenbetreiber. Klar ist: Wer auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse landet, sahnt kräftig Klicks ab. Aber dabei muss es nicht immer der umkämpfte erste Rang sein. Vielmehr lässt sich eine erhöhte Aufmerksamkeit auch durch zusätzliche Infos wie Autorenbilder oder Sternebewertungen erreichen. Das erhöht die Klickchancen und grenzt die eigene Webseite außerdem von den (ganz oben stehenden) bezahlten “Werbe-Treffern” ab.

Die Content-Mythe: “Gut rankende Texte müssen mindestens 300 Wörter haben”

Mit diesem Mythos hat irgendein SEO-Dienstleister ein hartnäckiges Gerücht in die Welt gesetzt. Doch von Google gibt es dahingehend keinerlei Anzeichen. Inhalte müssen nicht eine magische Grenze von etwa 300 Wörtern erreichen, um im Ranking aufzutauchen.

Schließlich hat die Länge eines Textes wenig mit der inhaltlichen Qualität zu tun. Und außerdem sollte auch an den Nutzer gedacht und nicht nur für die Suchmaschine geschrieben werden: Muss ich ein kompaktes Thema wirklich durch irrelevante Informationen strecken?

Tipp: Außerdem solltet ihr darauf achten, dass sich eure Webseiten-Inhalte nicht inhaltlich oder technisch doppeln, was schnell zum Duplicate Content-Problem führt.

Blogger und Suchmaschinen: “Gute Inhalte reichen, ich brauche kein SEO”

Gute Inhalte sind zwar ein wesentlicher Faktor für ein hohes Google-Ranking, doch die technischen SEO-Aspekte können nicht außer Acht gelassen werden. Kann eine Webseite von einer Suchmaschine nicht gelesen werden, wird sie im Ranking abgestraft. Das Erfolgsrezept sind die Erfüllung der wichtigsten SEO-Kriterien sowie qualitativ hochwertige Inhalte.

Der Affenblog zieht zu diesem Aspekt einen passenden Vergleich heran: Es sei wie mit einem teuren Wein und einem dreckigen Glas. Man könne zwar immer besseren Wein in das schmutzige Glas füllen, doch das Ergebnis bliebe weiterhin „dreckig“.

Eines der größten Irrtümer: “Je häufiger ein Keyword vorkommt, desto besser”

Wer die eigenen Texte rigoros mit einem Keyword befeuert, erreicht bestenfalls Kopfschmerzen bei den Lesern. Eine Verbesserung aus SEO-Sicht werdet ihr damit hingegen nicht erreichen.

Tatsächlich hat die Methode, ein Keyword unverhältnismäßig oft zu erwähnen und zu verbauen, früher einmal funktioniert. Doch Google hat in diesem Punkt nachgebessert und verweist mittlerweile auf ein „natürliches Verhältnis“ zwischen Keyword und Text. Zwar ist nicht ganz klar was in diesem Kontext “natürlich” bedeutet, doch allein für den Lesefluss sollte die Keyword-Dichte weit unter 5 bis 10 Prozent liegen.

Veraltete SEO-Strategie: Man rankt nur für optimierte / vorkommende Keywords

Klar kann eine Seite für ein optimiertes Keyword besser ranken. Aber auch für semantisch ähnliche Begriffe kann derselbe Inhalt in den Suchergebnissen landen – vielleicht nur nicht unbedingt auf der ersten Seite.

SEO-Mythen: Keywords in der URL sind Pflicht für ein gutes Ranking

Ein Keyword in der URL einzubauen ist zwar gut zu haben, aber definitiv nicht Pflicht für ein gutes Ranking. Das wird schon an einem kleinen Beispiel deutlich: Suche ich bei Google nach „Nachrichten“, lande ich trotzdem beim Spiegel. Wäre das Keyword in der URL im Gegenschluss unabdingbar, könnten Startseiten nur über den Domainnamen gefunden werden.

Außerdem wichtig: Wie sich Seitenbetreiber auf die Ranking-Änderungen durch den Mobile Index vorbereiten können

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Ein Gedanke “SEO-Mythen: Diese 6 Irrtümer der Suchmaschinenoptimierung solltet ihr vermeiden

  1. Bei den meisten den meisten Dingen gehe ich mit, aber der 300-Worte-Mythos ist so nicht richtig dargestellt, bzw. zu einseitig betrachtet. Es müssen sicherlich nicht immer 300+ Worte sein. In vielen Fällen wird man allerdings schon mit 300 Worten kaum signifikante Ranking-Chancen haben – hier ist sogar noch deutlich mehr Text erforderlich und das hat auch einen einfachen Grund. Menschen suchen (abhängig von ihrer Herkunft, dem sozialen Umfeld usw.) sehr unterschiedlich und meinen dabei oft das Gleiche. Text ist nach wie vor das einfachste Element für den Algorithmus, um unterschiedliche Suchanfragen darauf zu matchen. Ist der Text also recht lang, können damit sehr viel besser unterschiedliche Anfragen bedient werden. Wenn ihr also mit SEO Mythen aufräumen wollt, dann macht das bitte auch ausführlich, bzw. differenziert.

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