Macbook Pro: 5 Aspekte, die Apple nicht erwähnte

Das neue Macbook Pro (2016).

Nach einer vierjährigen Entwicklungszeit hat Apple endlich das neue Macbook Pro vorgestellt. Auf der Keynote-Präsentation spielten die Kalifornier aber nicht ganz mit offenen Karten – 5 Aspkete, die Apple über das Macbook Pro lieber nicht erwähnte.

Macbook und iPhone: Verbindung nur über zusätzliche Adapter möglich

Das Macbook Pro verfügt nur noch über USB Typ-C-Anschlüsse. Das hat zwar auch einige Vorteile, allerdings versäumte Apple wohl die Abstimmung der eigenen Geräte auf die neuen Anschlüsse. Das erst seit Kurzem verfügbare iPhone 7 könnt ihr nämlich nur noch über zusätzliche Adapter mit dem kommenden Macbook Pro verbinden.

Der Grund: Das Ladekabel des iPhone 7 endet auf einen herkömmlichen USB-Stecker. Die Lösung des selbst geschaffenen Problems bietet Apple bereits im firmeneigenen Store an und wirbt mit einem USB-C auf-Lightning-Kabel beziehungsweise einem entsprechenden Adapter. Das diese aber nicht ganz günstig sind, versteht sich von selbst. Das Kabel schlägt mit 29 Euro zu Buche, der Adapter kostet stolze 25 Euro.

Aus dem Adapter-Anschluss-Wirrwarr ergibt sich außerdem ein weiteres Problem: Die neuen Lightning-Kopfhörer des iPhone 7 könnt ihr ebenfalls nicht an das kommende Macbook Pro anschließen. Die vielen Komplikationen hätten einfach vermieden werden können: Warum verbaute Apple beim iPhone 7 nicht von vornherein einen USB-C-Anschluss anstelle eines Lightning-Anschlusses?

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Das Macbook Pro ist dünner – dank eines geschrumpften Akkus

Die Höhe des Macbook Pro (2016) im Vergleich zum Vorgänger.
Das Höhe des neuen Macbook Pro (rechts) im direkten Vergleich zum Vorgänger.

Viele Hersteller folgen der Ansicht „dünner = besser“ und so ist auch das MacBook Pro deutlich schlanker als dessen Vorgänger. Das sieht zwar schick aus, geht aber – wie so oft – zu Lasten des Akkus. Während es das alte 13-Zoll-Macbook-Pro noch auf 74,9 Wattstunden brachte, schafft der Akku des neusten Geräts lediglich 49,2 Wattstunden.

Trotzdem verspricht Apple, dass das neue Macbook Pro, wie auch der Vorgänger, im WLAN-Betrieb zehn Stunden ohne Steckdose auskommt. Beim Multimedia-Streaming müsst ihr aber schneller wieder euer Ladekabel anschließen – das gibt Apple selbst zu.

Ebenfalls ausgemustert: Kein SD-Kartenleser mehr an Bord

Auch wenn ein SD-Kartenleser im Alltag eher selten Verwendung findet, wusste der oder andere Fotograf den integrierten Kartenleser des Macbooks unterwegs sicherlich zu schätzen. Beim nächsten Macbook Pro müsst ihr auf diesen Allerdings verzichten und euch wiederum mit verschiedenen Adaptern behelfen. Positiv: Das Macbook wird noch ein Ticken schlanker.

Adieu Magsafe: Das Macbook Pro bekommt ein neues Ladekabel

Mit dem neuen Macbook Pro gehört das von vielen geliebte Magsafe-Ladekabel der Vergangenheit an. Stattdessen wird das Gerät über einen der USB-C-Anschlüsse aufgeladen und Apple setzt in diesem Punkt nicht mehr auf die veraltete Technik. Allerdings hatte das Magsafe-Kabel einen großen Vorteil: Der Stecker hielt per Magnet am Anschluss fest. Das sorgte nicht nur für neidische Blicke, sondern rettete auch einigen Laptops das Leben: Stolperte jemand versehentlich über das Ladekabel, flog das Macbook nicht gleich vom Tisch.

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Das Apple-Logo leuchtet nicht mehr!

Die Rückseite eines Apple Macbook.
Der leuchtende Apfel ist nun offiziell Geschichte.

Effekthascherei oder nicht, aber der Apfel auf der Rückseite des neuen Macbook Pro leuchtet nicht mehr. Das war zwar schon immer Geschmackssache, bereitete den älteren Modellen aber teilweise auch Probleme. Bei starkem Lichteinfall war das leuchtende Logo teilweise nämlich auch auf dem Display selbst zu sehen. Das Problem hat Apple kurzerhand beseitigt und dem Apfel die Beleuchtung gestrichen.

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