Kaby Lake: Darum nutzen Macbook und Surface lieber ältere Hardware

Intel CPU

Kaby Lake ist die neueste Generation der Intel-Prozessoren, die jedoch sowohl von Apple als auch von Microsoft nicht in deren neuesten Geräten zum Einsatz kommt. Denn das neue Macbook Pro 2016 und das überarbeitete Surface-Book setzen beide auf den veralteten Skylake-Prozessor. Aber warum überhaupt?

Erst kürzlich kündigten Microsoft mit dem überarbeiteten Surface Book und Apple mit dem neuen Macbook Pro 2016 ihre jeweiligen Flaggschiffe im Notebook-Segment an. Doch beide Geräte setzen trotz der Verfügbarkeit neuerer Hardware weiterhin auf die vergleichsweise altbackenen Intel-Prozessoren der sechsten Generation.

Und das, obwohl die siebte Generation, genannt Kaby Lake, im Grunde schneller als der Vorgänger namens Skylake ist: Der neue Intel-Chip verspricht zwölf Prozent mehr Leistung. Was zunächst viel klingt, stellt bei näherer Betrachtung allerdings keinen großen Mehrwert dar.

Nur leicht verbessert: Der große Performance-Sprung bleibt mit Kaby Lake aus

Trotz der leicht besseren Performance, ist die geringe Steigerung für den Endverbraucher nämlich kaum spürbar. Der Grund: Bei Kaby Lake wurde weder die Architektur verändert, noch wurde der Chip bedeutend kleiner. Das ist aber zwingend notwendig, sofern die zusätzliche Leistung einen erfahrbaren Mehrwert bieten soll. Der Herstellungsprozess des Chips muss verändert oder kleinere Bauteile eingesetzt werden. Dadurch würden letztendlich mehr leistungssteigernde Komponenten auf den Chip passen.

Lesetipp: Macbook Pro 2016 – Fünf Nachteile, die Apple lieber nicht verraten hat

Aus diesem Grund bleibt der Große Performance-Sprung aus: Macbook Pro sowie Surface Book verwenden weiterhin die bewährte Skylake-CPU. Hinzu kommt außerdem, dass Kaby Lake aktuell nur mit zwei Rechenkernen ausgeliefert wird. Bis der Chip auch für größere Laptops mit vier Kernen einsatzbereit ist, müssten die Hersteller mit der Veröffentlichung ihrer Geräte folglich noch einige Monate warten.

Übrigens: Von vielen Seiten wird Kaby Lake lediglich als “Skylake 2.0” bezeichnet. Deshalb dürfte sich für euch der Umstieg auf ein Kaby Lake-Gerät auch gar nicht erst lohnen. Große Fortschritte wird es vermutlich erst Ende 2017 geben. Dann wird Intel gerüchteweise nämlich die nächste CPU-Generation vorstellen. Diese hört auf den Codenamen Cannonlake und verspricht deutlich mehr Rechenpower.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.